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25 Jahre HAMTEC - Starthilfe an der Münsterstraße

Das erste runde Jubiläum feiert das Hammer Technologie und Gründerzentrum HAMTEC. Heute wird das 25-jährige Bestehen mit einem Empfang und Jubiläumskonzert im Kurhaus Bad Hamm begangen, die Festrede hält Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Es wird ein Rückblick auf eine Erfolgsgeschichte werden.

Das einst mit großem Elan vom früheren Hammer Wirtschaftsförderungsdezernenten und späteren Oberstadtdirektor Dr. Dieter Kraemer ins Leben gerufene Projekt zur Forderung von Existenzgündungen hat eine Bilanz vorzuweisen, die sich sehen lassen kann. "Seit Bestehen des Hamtec haben oder hatten insgesamt 275 Unternehmen hier ihren Finnensitz. Rund 1000 Arbeitsplatze sind entstanden. Das ist ein bedeutender Faktor der regionalen Arbeitsmarktpolitik", blickt Geschäftsführer Peter Heuboth zurück. Von den 220 Unternehmen, die in den zurückliegenden 25 Jahren aus dem HAMTEC ausgezogen sind, seien 105 in Hamm und 30 im näheren Umfeld (hiesiger IHK-Bezirk) gebheben. "Sie haben das Wirtschaftsleben in unserer Stadt entscheidend mitgestaltet", so Heuboth.

Aktuell arbeiten im HAMTEC 230 Menschen in 55 Unternehmen, die einen breiten Branchenmix abbilden - von IT und Software, über Ingenieurwesen und technische Dienstleistungen bis zur Kreativwirtschaft. Besonders stolz aber ist Heuboth auf die hohe Überlebensrate der im HAMTEC gegründeten Unternehmen. die bei rund 90 Prozent liege. "Damit fühlen wir uns voll bestätigt, dass unser konzeptioneller Ansatz richtig ist." Die allgemeine Insolvenzrate liege schließlich bei 50 Prozent.

luftbildDie Anfänge hatten durchaus keine rosigen Aussichten erwarten lassen. Die wirtschaftliche Situation in Hamm war von wegbrechenden Industriearbeitsplätzen geprägt. Die Zeche Sachsen in Heessen hatte den Betrieb bereits 1976 eingestellt, die Zeche Radbod in Bockum-Hövel folgte 1990. Die Drahtindustrie hatte im Zuge der Stahlkrise große Probleme. Nebenbei gingen auch in der Großbrauerei Isenbeck Ende 1989 die Lichter für immer aus. Entsprechend dieser negativen Entwicklungen stieg die Arbeitslosenquote in Hamm. Ein Technologiezentrum zu gründen, sei seinerzeit keine sichere Bank gewesen, erinnert sich Heuboth. „Schließlich waren Japan und die USA seinerzeit die mit großem Abstand führenden Technologienationen." Die hätten ihren Vorsprung in der Anwendung der Mikroelektronik und Informations- sowie Kommunikationstechnologie in rasantem Tempo ausgebaut.

Der damalige Wirtschaftsförderer Dr. Kraemer habe dennoch fest an den Erfolg geglaubt und - wie man aus heutiger Sicht feststellen dürfe - weitsichtig zum Wohl der Stadt gehandelt. Mit einem kleinen Team habe Kraemer die Grundidee zu einem umfassenden Konzept entwickelt. Existenzgründer sollten im HAMTEC zu einem erschwinglichen Preis für eine gewisse Zeit die gesamte Infrastruktur gestellt bekommen - vom Büro bis zur Kommunikationsinfrastruktur damit sie sich vom ersten Tag an voll und ganz um ihre Geschäftsidee kümmern können. „So machen wir das bis heute", sagte Heuboth. In den ersten Jahren habe man darauf geachtet, dass die Verweildauer nicht zu lange wird, damit auch andere die Chance bekommen. Heute dürften die Gründer auch länger bleiben. „Technologieorientierte Unternehmen brauchen länger Zeit, um sich zu etablieren. Da passt ein Umzug nicht rein."

haus1Der Rückblick lässt auch in anderer Hinsicht Weitblick erkennen. Das moderne HAMTEC entstand nämlich auf einer Industriebrache, noch dazu am Eingangstor der Stadt. Mit erheblicher finanzieller Unterstützung des Landes wurde die Gewerbebrache des ehemaligen Autohauses Opel Schäfers/Stratemann zu einem architektonisch ansehnlichen Gründerzentrum für junge Unternehmen mit vermietbaren Büro- und Entwicklungsflächen von mehr als 6.200 Quadratmetern umgebaut. ..Das war auch für die Stadtentwicklung ein positiver Schritt", sagt Heuboth.

Auch vor der Zukunft ist dem Hamtec-Geschäftsfuhrernicht bange. Das HAMTEC werde gebraucht als wichtige Schnittstelle für die Zusammenarbeit zwischen regionaler Wirtschaft und Wissenschaft.

Schließlich sei Hamm nun Standort von zwei Fachhochschulen. Herzstück werde das im Aufbau befindliche Projekt HAMTEC 2.0 gegenüber dem neuen Campus-Gelände der Hochschule Hamm-Lippstadt (Paracelsus-Park). Hier stehe eine rund 30.000 Quadratmeter große Fläche für neue Allianzen von Wirtschaft und Wissenschaft zur Verfügung, sagt Heuboth. Hier würden neue Quartiere für institutionsübergreifende, wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationsfelder geschaffen. Die Hochschule biete den Ker   n für forschungsorentierte High-Tech-Unternehmen und Dienstleistungsbetriebe. „HAMTEC ist mit seinem praktischen Know-how und einschlägigen Erfahrungen zentrale Anlaufstelle für Unternehmensgründungen und begleitet die gesamte Entwicklungskette von der Gründung bis zur Markt-Etablierung", so Heuboth.

Artikel von Detlef Burrichter aus dem Westfälischen Anzeiger vom 8. April 2014

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